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Einladung zur Mahnwache „Weservertiefung im öffentlichen Interesse? Nein!“ am 18. Mai 2012 von 15 – 16 Uhr vor dem Unionspier in Nordenham

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

noch einmal sind wir in der  Wesermarsch dazu aufgerufen, zur geplanten Weservertiefung (Außen- und Unterweser) Position zu beziehen und dies auch öffentlich zu zeigen.

Der Planfeststellungsbeschluss ist zwar ergangen,  aber es gibt noch eine Reihe von anhängigen Klagen mit wichtigen Gründen gegen die erneute Weservertiefung. Diese Gründe werden vom  Bundesverwaltungsgericht sehr ernst genommen und genau geprüft.

Vielerorts wird jetzt wieder das Argument von gefährdeten Arbeitsplätzen beim Hafen Brake benutzt, um Stimmung für den erneuten  Eingriff zu machen, der umfassende negative Auswirkungen für Umwelt und Natur haben wird.

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Grußwort von Ina Korter, MdL, zum Kreissporttag am 4. Mai 2012 in Rodenkirchen (Stadland)

'Sport ist nicht Mittel zur Integration, Sport ist Integration.', so hat
es Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen
Sportbundes einmal ausgedrückt und damit eine wichtige soziale
Komponente des Sports betont.
Die zahlreichen Sportvereine und ihre Mitglieder hier in der
Wesermarsch sorgen nicht nur für die Förderung der Fitness, der
Gesundheit und des positiven Lebensgefühls, sondern sie sind
auch Mittler der Integration von Menschen, die aus anderen
Regionen Deutschlands, aus anderen Herkunftsländern und mit
anderen Sprachen zu uns gekommen sind.
Und das ist eine wirklich große Aufgabe, die gerade in unseren
Vereinen in der Wesermarsch sehr ernst genommen wird und
gute Erfolge aufweisen kann. Sport kennt keine Grenzen – das
muss unser Leitmotiv sein.
Doch heute, einen Tag vor dem Europäischen Protesttag für die
Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai,
möchte ich besonders den Sport als Integrationsmittler für die
Menschen mit Handicaps oder Behinderungen hervorheben.
Heute reden alle von Inklusion. Viele wissen nicht so richtig, wo
der Unterschied sein soll.
Inklusion geht noch weiter als Integration.
Die Diskussion um die Inklusion ist seit Anfang 2009 mit der UNKonvention
über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
stark in den Mittelpunkt gerückt. Und die UN-Konvention ist
rechtsgültig für alle Bereiche in Deutschland, in Niedersachsen, in
der Wesermarsch.
Das Ziel einer inklusiven Gesellschaft geht davon aus, dass
niemand, weil er anders ist, erst aussortiert wird, und dann
wieder zurückintegriert werden muss, sondern dass alle, ob mit
Behinderungen, mit einer anderen Sprache oder Hautfarbe, Arm
oder Reich, alt oder jung, dass alle das Recht haben
dazuzugehören - ohne Diskriminierung.
Das klingt erst mal für den Sport gar nicht so einfach.
Aber ich glaube, es lohnt sich, darüber nachzudenken, wie dieser
Anspruch umzusetzen ist – in der Sportpraxis wie auch bei den
Funktionären.
Wer, wenn nicht der Sport, erzieht ja nicht nur zu
Leistungsbereitschaft und Wettkampf, sondern ebenso zu Teamgeist.
Und wie viele Menschen, die von einer Behinderung be- oder
getroffen wurden, haben gerade durch den Sport neuen
Lebensmut und enormen Kampfgeist entwickelt.
Ich glaube, wenn man nur diese wenigen Aspekte sieht, wird
deutlich: die Leistung des Sports für unsere Gesellschaft kann gar
nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Dazu tragen Sie alle bei, die meist ehrenamtlichen Funktionäre,
die Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die
Leistungssportlerinnen und die Breitensportler.
Dem Kreissportbund Wesermarsch als Bindeglied zwischen den
Vereinen und Verbänden kommt dabei eine wichtige und
verantwortungsvolle Aufgabe zu. Er kann z. B. neue Ziele
definieren, Qualifizierungen organisieren, den Kontakt zu den
übergeordneten Organisationen, zu Medien und Politik
organisieren. Ich wünsche mir, dass Sie dies weiter so engagiert
und erfolgreich tun und bedanke mich für Ihre geleistete Arbeit
für die Menschen in der Wesermarsch.   Mehr »

Grußwort Ina Korter (MdL): „50 Jahre türkische Arbeitskräfte in Nordenham“ am 5. Mai 2012 in der Friedeburg (Nordenham)

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
vor 50 Jahren wurde mit dem Anwerbeabkommen zwischen
Deutschland und der Türkei ein Schritt getan, der Deutschland
nachhaltig verändert hat.
Mit der Unterzeichnung am 31. Oktober 1961 besiegelten beide
Länder den Beginn der türkischen Einwanderung in die
Bundesrepublik.
Besonders für die Wesermarsch mit Ihren Industriestandorten war
diese Unterzeichnung ein wichtiger Schritt.
So haben die türkischen Gastarbeiter innen und Gastarbeiter die
Geschichte und Kultur vieler Städte – und besonders von
Nordenham – entscheidend mitgeprägt.
Fest steht, dass sie einen wesentlichen Beitrag zum
Wirtschaftsaufschwung Niedersachsens und unserer Region
geleistet haben.
Das verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung und
unseren großen Dank!   Mehr »

Stop ACTA! Internationaler Aktionstag am 9. Juni 2012.
Gemeinsam gegen das Betreuungsgeld. Jetzt Frauen und Männer in der CDU unterstützen!
Warum wir Grünen mehr Frauen brauchen. Projekt Fifty-Fifty.
Wehr' Dich gegen Abzocke, werde Stromwechsler/in!

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