Einladung zur Ortsverbandssitzung


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

Hiermit lade ich Euch/ Sie zum nächsten öffentlichen Treffen des Ortsverbandes Nordenham

 

am Montag, dem 12. April, um 20.00 Uhr

 

in die Gaststätte des TKN Nordenham (Atens), Am Friedeburgpark 2a, Nordenham ein.

 

Tagesordnung:

 

  1. „Stolpersteine“ in Nordenham

Vortrag von Harri Kühn (stellv. Amtsleiter/ Amt für Bildung und Freizeit Stadt Nordenham)

Es geht bei diesem Projekt um das Sichtbarmachen von Stätten, an denen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, Andersdenkende und Verfolgte des NS-Regimes gelebt haben, die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten weggezogen, vertrieben oder deportiert worden sind, in KZs starben oder verschollen sind.

 

  1. Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen

Bericht der Landtagsabgeordneten Ina Korter

 

  1. Aktuelles:

Baumschutz, Biogasanlage?...

 

Über Interesse und rege Teilnahme würde ich mich sehr freuen.

 

Viele Grüße von Ina Korter

 

NORDENHAM


Bei der Kommunalwahl 2006 haben Bündnis90/Die Grünen Stimmen verloren. Von 5% (2001) sank das Ergebnis auf 3,3%. Es konne das eine Ratsmandat trotzdem gesichert werden. Wir gratulieren Edwin Krüger!

 

Nordenhamer Grüne: Chancen durch Erneuerbare Energien besonders für den Stadtnorden


Die Erweiterung der Jarosit-Deponie soll kritisch begleitet werden

 

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Nordenham wird von den Grünen unterstützt. Rat und Verwaltung sollen die Planungen für Windenergie und Biogas positiv begleiten. Das war das Fazit eines öffentlichen Treffens am 11.11. 2009 im Restaurant Weserstrand in Großensiel.

Ratsherr Edwin Krüger hatte in der Versammlung über Anfragen und Planungen verschiedener Vorhabenträger berichtet, Windenergieanlagen und  Biogasanlagen in Nordenham zu errichten. Als Standort für Windenergie ist das GHH - Gelände in der Diskussion.

Nachdem vor drei Jahren dort ein Kohlekraftwerk gebaut werden sollte, begrüßte die Versammlung die neuen Planungen. Auch wenn der Abstand zur Wohnbebauung zu berücksichtigen sei, handele es sich doch um ein Gewerbegebiet am seeschiffstiefen Wasser. Produktion und Umschlag von Windkraftanlagen oder -teilen ohne Schadstoffemissionen an die Umwelt könnten sich  für die Lebensqualität im Stadtnorden positiv auswirken . . .

Eine neue Biogasanlage möchten zwei Landwirte gern im Stadtnorden errichten. Sie berichteten von ihren ersten Überlegungen, dass sich die entstehende Abwärme dann zur Beheizung der Schule am Luisenhof und/oder des Hallenbades nutzen ließe.

Eine breite Öffentlichkeitsarbeit und die  frühe Einbeziehung der Anwohnerinnen und Anwohner sei nötig,um dafür zu  sorgen, dass fehlende Informationen über die Arbeitsweise moderner Biogasanlagen und unnötige  Ängste vor Gerüchen nicht zu unbegründeten Vorbehalten und Ablehnungen führten. 

Landtagsabgeordnete Ina Korter berichtete über eine jüngst von ihr besuchte Biogasanlage in Ardorf im Landkreis Wittmund, die in großer Übereinstimmung mit der Nachbarschaft im Dorf betrieben werde. Bereits jetzt werden dort neben der Stromerzeugung mit der entstehenden Abwärme Schule und Kindergarten beheizt und es wird ein Nahwärmenetz aufbaut, damit im nächsten Jahr über 1 00 Haushalte, die in einer Genossenschaft organisiert sind, mit günstiger Nahwärme versorgt werden können.

“Biogas wird besonders effizient eingesetzt, wenn bei der Stromerzeugung über Kraft-Wärme-Koppelung auch noch die Abwärme genutzt werden kann. Eine solche Biogasanlage ist gut für den Klimaschutz, Anwohner werden nicht mehr durch die Geruchsfahnen beim Güllefahren belästigt, der entstehende Dünger ist besser für die landwirtschaftliche Nutzung”, sagte Korter. “Außerdem ist dies eine sinnvolle und klimaschonende Einkommensquelle für die durch den niedrigen Milchpreis gebeutelten Landwirte. Deshalb hoffe ich, dass Rat und Verwaltung das Vorhaben sehr positiv begleiten und unterstützen!”

Die Grünen Landtagsabgeordnete Ina Korter berichtete über die Planungen zur Erweiterung der Jarosit-Deponie Galing II. Korter hatte sich mit einer Anfrage an den Landkreis Wesermarsch und die Gewerbeaufsicht gewandt,  nachdem sich Anwohner bei ihr gemeldet und über ihre Sorgen berichtet hatten. Das Ergebnis der Antwort des Landkreises auf ihre differenzierten Fragen fasste sie wie folgt zusammen:

Der Landkreis spricht von einer Rekultivierung nicht von einer Erweiterung, obwohl ein zusätzliches Volumen von 600 000 m 3 mit einem  Gewicht von 1 080 000 Tonnen auf die jetzige Deponie aufgebracht werden soll. Die Deponie, die jetzt 8,50 m hoch ist, soll nach der “Rekultivierung” in der Mitte 18,50 m hoch über das Gelände hinausragen.

Über nach dem Kontakt mit dem Oberflächenwasser der Deponie verendende Vögel kann der Landkreis  keine Angaben machen, weil eine Erhebung nicht Auflage der Genehmigung von 1982 war.

Die den Deponiekörper nach unten abdichtende Kunststoffbahn ist wieder vollkommen dicht, so das Ergebnis der Überprüfung durch einen externen Prüfer vom 21.2.2008.

Der Landkreis sieht keine Gefährdungen der Standfestigkeit und Dichtigkeit der Deponie durch die im Zuge der Rekultivierung  geplante Aufbringung der zusätzlichen Lasten.  Verwehungen von der Oberfläche der Deponie sollen dadurch beschränkt werden, dass eine Fläche von maximal 1 ha offen liegen darf.

Die Versammlungsteilnehmer einigten sich darauf, die ausgelegten Unterlagen zur Deponieerweiterung einzusehen und sich gegenseitig bei der Auswertung zu unterstützen.

Dazu wurde ein email-Verteiler angelegt. Wer sich dort noch mit einbringen möchte, kann sich bei Ina Korter

ina.Korter(at)lt.niedersachsen.de

melden.

Es wurden erhebliche Bedenken geäußert, ob die für die 1982 genehmigte Folienabdichtung der Deponie sowie ihre Statik und der Untergrund die große zusätzlicher Last sicher aushalten können, da es doch bereits jetzt Undichtigkeiten gegeben habe.

Für die Firma Xstrata Zinc sei eine Erweiterung der Deponiefläche nötig, um den Weiterbetrieb der Produktion zu sichern.

Für die Anwohner im Stadtnorden und die Landwirte in der Umgebung der Deponie sei es jedoch genau so wichtig, ein Höchstmass an Sicherheit und Gesundheitsschutz zu gewährleisten.

 

Achtung: Wartungsarbeiten!

Von Freitag, den 3. September ab 16 Uhr bis Sonntag, den 5. finden Wartungsarbeiten statt. Interaktive Elemente wie Gästebuch, Kommentare, Forum, Wiki und Umfragen sind nicht funktionsfähig.

 

 
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