12.04.2019

Von: Elmar Hüttenmeister, Burhave

Warum nur sträubt sich die Landwirtschaft gegen jeden Fortschritt im Umweltschutz?

 

Nationalpark: „Brauchen wir nicht!“

Vernässung des Langwarder Grodens: „So ein Quatsch!“

Biospherenreservat: „Darüber wollen wir nicht einmal sprechen!“

 

Die Gesellschaft will aber über die Sünden der Landwirtschaft diskutieren wie

    flächendeckende Tierquälerei durch Massentierhaltung.

    Nicht zu stoppende Vermehrung multi- resistenter Keime.

    Ausräumen der Landschaft zugunsten von Monokulturen,

    dadurch rasante Abnahme von Insekten und Vögeln.

    Vergiften des Grundwassers durch Gülle.

    Klimazerstörung.

 

Angesichts dieser Schreckensliste ist klar, dass es so nicht weitergehen kann. Was fällt der Butjenter Landwirtschaft dazu ein?  Statt in die gewünschte Diskussion über die anstehende Gestaltung eines Biosphärenreservates einzusteigen, drückt sie im Gemeinderat Ablehnung und Diskursverweigerung durch. Jetzt laufen Landwirtschaft  und Gemeinde Gefahr, dass die Entwicklung ohne eigenen Einfluss über sie hinweg läuft. Ein verheerendes Signal für das Ansehen der Landwirtschaft und ein Bärendienst am Tourismus.

 

 


 

 

 

 

 

 

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