Gemeinderatswahl Stadland 2016

 

 

Kernpunkte der Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl Stadland

Familienfreundlichkeit ausbauen

·         Wir wollen die geschaffenen kinder- und familienfreundlichen Strukturen wie Kinderkrippen und –horte und andere Möglichkeiten der  Ganztagsbetreuung in allen Orten erhalten, bedarfsorientiert weiterentwickeln und qualitativ verbessern.

·         Wir wollen das Jugendzentrum Rodenkirchen und den Jugendtreff in Kleinensiel erhalten. Eine professionelle Jugendarbeit spart hohe Folgekosten in der Zukunft. Auch in den anderen Ortsteilen soll Jugendlichen unter der Beteiligung von Kirche, Vereinen und Sozialarbeitern eine Treffmöglichkeit geboten werden.

·         Wir wollen die Grundschulen so gut ausstatten, dass die Kindern mit Freunde und unter guten Bedingungen lernen können.

Für alle Altersgruppen Leben in der Gemeinde ermöglichen

·         Wir wollen, dass sich die Gemeinde Stadland auf den demographischen Wandel vorbereitet. Der demographische Wandel wird das ländliche Leben verändern. Hierauf gilt es sich vorzubereiten. Wichtige Strukturen wie Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung und Bildungsangebote müssen auch zukünftig gut erreichbar sein. Hierzu gehört auch die Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Rodenkirchen profitiert von der stündlichen Anbindung an Oldenburg durch den Wesersprinter und Bremen durch die Nordwest-Bahn. Andere Richtungen wie z.B. nach Varel müssen verbessert werden.

·         Wir wollen, dass die neu geschaffene Haltestelle in Rodenkirchen endlich vernünftig angebunden wird. Die Schaffung von Zuwegungen, überdachten Fahrradabstellmöglichkeiten, Parkplätzen, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge müssen so schnell wie möglich geschaffen werden.

·         Wir  wollen die Ortskerne erhalten. Hierfür wird es zukünftig wichtiger sein, ältere Gebäude zu sanieren. Die Ausweisung von Neubaugebieten muss sich am Bedarf orientieren. Bei zukünftigen Planungen muss Wohnraum, der auf die Bedürfnisse älterer Mitbürger und Mitbürgerinnen zugeschnitten ist, ausgewiesen werden. Seniorinnen und Senioren soll die Möglichkeit geboten werden, durch entsprechend angepassten Wohnraum in ihren Orten  bleiben zu können.

Nachhaltigen Tourismus fördern

·         Wir wollen einen nachhaltigen, sanften Tourismus. Hierbei  kann man unter Anderem auf die Fahrradtouristen des Weser-Radwanderwegs bauen.

·         Wir wollen, dass das Leuchtturmprojekt der Gemeinde, die Seefelder  Mühle, sowie die weiteren Attraktionen wie das Bronzezeithaus und die Hanni unterstützt werden

·         Wir wollen, dass durch die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen Synergieeffekte genutzt werden..

 

Die Orte „pflegen“

·         Wir wollen dafür sorgen, dass die gemeindeeigenen Straßen regelmäßig instand gesetzt werden. Dies verhindert einmalige hohe Kosten und die Anwendung der Straßenausbaubeitragssatzung, mit der die Bürgerinnen und Bürger finanziell belastet werden.

·         Das vielfältige Vereinsleben soll erhalten und möglichst ausgebaut werden. Vereine sollen in Entscheidungen – gerade in Bezug auf kommunale Sportstätten – einbezogen werden.

·         Wir wollen, dass die Ortsdurchfahrten begrünt werden, damit sie einen freundlichen Eindruck vermitteln. Dies soll durch Anpflanzungen von Blumenrabatten und auch von Bäumen geschehen.

Für einen sicheren Rückbau durch Transparenz und Bürgerbeteiligung

·         Wir wollen ein transparentes Verfahren Rückbau des Atomkraftwerks mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Den Klimaschutz voranbringen

·         Wir wollen den eigeschlagenen Kurs der energetischen Sanierung kommunaler Gebäude konsequent fortführen. Hierbei müssen auch Möglichkeiten wie Contracting einbezogen werden. Dies entlastet sowohl die gemeindliche Kasse wie auch das Klima.

Für eine konstruktive Gemeinderatsarbeit und Bürgerfreundlichkeit

·         Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger stärker in die Gemeindepolitik einbinden und sie erheblich stärker beteiligen. So sollen z.B. Ausschuss- und Ratssitzungen nicht mehr ausschließlich im Rathaus stattfinden sondern dort, wo die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner wohnen. Die Entscheidungen müssen für die Bürgerinnen und Bürger transparent sein. Dazu müssen sie frühzeitig beteiligt werden.

·         Wir wollen die rasche Einführung eines Ratsinformationssystems, um auch den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich über das Internet über Sitzungen und Vorgänge in der Gemeinde zu informieren.

·         Wir wollen, dass zukünftig im Gemeinderat ein vertrauensvolles und sachliches Miteinander gepflegt wird. Über Parteigrenzen hinweg soll es im Interesse der Gemeinde zu einem fairen Austausch unterschiedlicher Meinungen kommen. Persönliche Verunglimpfungen werden von uns abgelehnt.

·         Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger  Vorgänge wie Anmeldungen auch über das Internet durchführen können.

Wirtschaftsstandort Stadland

·         Wir wollen, dass alle Beteiligten zukunftsorientierte Konzepte zur Stärkung von Handels- und Handwerksbetrieben erarbeiten.

·         Stadland ist Mitglied der Wirtschaftsfördergesellschaft Wesermarsch. Hier muss sich die Gemeinde stärker einbringen, um Ansiedlungen von weiteren umweltfreundlichen Betrieben zu ermöglichen und somit Arbeitsplätze zu schaffen.

Küstenautobahn

·         Wir lehnen den Bau der Küstenautobahn A20 ab, weil sie großen Schaden für Umwelt und Landschaft bringt und wirtschaftlich eher schadet als nutzt. Wir wollen nicht, dass die Wesermarsch zu einer Durchfahrt-Landschaft verkommt.